Intermediäre begleiten Organisationen beim Einstieg ins Ökosystem
Das Interesse an der EUDI-Wallet ist groß, und viele Organisationen beginnen aktuell damit, ihre Prozesse und Services in der Wallet zu erproben. Service Provider können hier unterstützen, indem sie die Integration vereinfachen und den Einstieg beschleunigen. Unter bestimmten Voraussetzungen übernehmen sie die Rolle von Intermediären: Sie handeln im Auftrag von Organisationen, verarbeiten Daten und sind direkt in die Wallet-Interaktion eingebunden.
Die OOC #28 zeigte, welche Aufgaben Intermediäre übernehmen und welche Voraussetzungen, insbesondere im Rahmen von eIDAS, erfüllt sein müssen. Anhand praxisnaher Beispiele wurde deutlich, wie unterschiedlich diese Rolle ausgestaltet werden kann und wann sie konkret zum Einsatz kommt. Ziel war es, ein klares und verständliches Bild zu vermitteln, auch für Teilnehmende ohne technischen Hintergrund.
Transparenz und klare Rollen im Ökosystem
Ein weiterer Fokus lag auf der Transparenz innerhalb des Ökosystems. Perspektivisch sollen Angebote wie der EUDI Hub und ein Marketplace dazu beitragen, Rollen und Beziehungen sichtbar zu machen und Organisationen bei der Orientierung zu unterstützen. Ziel ist es, künftig auch den Zugang zu passenden Service Providern zu erleichtern und so den Einstieg ins Ökosystem weiter zu vereinfachen.
Die zentrale Erkenntnis der Session: Intermediäre sind eine wichtige Voraussetzung für die Skalierung des EUDI-Wallet-Ökosystems. Sie senken Einstiegshürden und ermöglichen eine breitere Nutzung. Gleichzeitig bleibt entscheidend, dass Organisationen jederzeit die Kontrolle behalten und Intermediäre transparent handeln. Damit folgt die Veranstaltung dem Anspruch des Projekts, komplexe Inhalte verständlich, zugänglich und vertrauenswürdig zu vermitteln.
Die Aufzeichnung sowie Präsentationsmaterialien sind auf OpenCoDE verfügbar.
Weitere Fragen und Feedback können über das Issue Board eingebracht werden.